Winterbedingungen können die Reichweite von Elektroautos deutlich verringern. Dieser Effekt wird von mehreren Faktoren beeinflusst, etwa den chemischen und mechanischen Reaktionen in der Batterie und der Notwendigkeit, den Innenraum zu heizen. Einer Studie von Recurrent zufolge sinkt die Reichweite von Elektroautos im Winter typischerweise auf etwa 70,3 % der Reichweite bei idealen Temperaturen. Die einzelnen Modelle reagieren jedoch unterschiedlich:
- Volkswagen ID.4: kann bis zu 46 % seiner Reichweite verlieren.
- Hyundai Kona Electric: verliert 34 % seiner Reichweite.
- Audi e-tron: verliert nur 16 % seiner Reichweite.
- Ford F-150 Lightning: verliert 26 % seiner Reichweite.
- Ford Mustang Mach-E: verliert 34 % seiner Reichweite.
- Tesla Model Y: verliert 24 % seiner Reichweite.
- Tesla Model 3: verliert 24 % seiner Reichweite.
- Chevrolet Bolt: verliert 42 % seiner Reichweite.
- Tesla Model X: verliert 24 % seiner Reichweite.
- Nissan Leaf 2019 Plus: verliert 23 % seiner Reichweite.
- Tesla Model S 90D: verliert 28 % seiner Reichweite.
- Nissan Leaf 2015: verliert 34 % seiner Reichweite.
Warum passiert das?
Chemische Reaktionen in der Batterie: Kalte Temperaturen hemmen chemische Reaktionen und verringern die verfügbare Leistung der Batterie.
Heizung des Innenraums: Elektroautos nutzen Energie aus der Batterie, um den Innenraum zu heizen, was die Gesamtreichweite verringert.
So minimieren Sie den Reichweitenverlust:
- Fahrzeug vorkonditionieren: Das Fahrzeug aufwärmen, während es noch an der Ladestation angeschlossen ist.
- Wärmepumpe nutzen: Eine effizientere Möglichkeit, den Innenraum zu heizen.
- Sitz- und Lenkradheizung: Verbraucht weniger Energie als das Heizen des gesamten Innenraums.
Quelle: Recurrent Auto
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