463 PS
555 km
3,9 s
190 kW
Alpines E-Flaggschiff: ein Meilenstein zum 70. Jubiläum
Zum 70. Jubiläum hat Alpine den A390 vorgestellt – sein erstes Elektro-SUV und drittes Serienmodell. Das Fahrzeug verbindet die sportliche DNA des A110 mit Alltagstauglichkeit für fünf Personen und nimmt Premium-Konkurrenten wie den Porsche Macan Electric ins Visier.
Der am 27. Mai 2025 enthüllte A390 steht für eine neue Ära bei Alpine. Der in Dieppe, Frankreich, gebaute Fastback-SUV nutzt eine aufwendige Drei-Motoren-Konfiguration für präzise Kontrolle und mitreißende Fahrdynamik.
Ein einzelner Motor an der Vorderachse arbeitet mit zwei Motoren an der Hinterachse zusammen, die jeweils ein Rad einzeln steuern. Dieses Layout liefert sowohl hohe Leistung als auch überlegene Stabilität. Die Energie stammt aus einer 89-kWh-Batterie von Verkor, die für leistungsstarke elektrische Antriebssysteme optimiert ist.
Zwei Antriebe, ein Ziel: elektrifizierte Emotion
Innovationsfokus: Ein kultivierter und dennoch dynamischer Elektro-Fastback für den täglichen Fahrspaß.
Innovationsfokus: Rennstrecken-Fahrspaß in einem straßenzugelassenen Premium-Crossover.
Laden und Alltagstauglichkeit
Der A390 lädt per Gleichstrom (DC) mit bis zu 190 kW und schafft den Ladehub von 15 auf 80 % in unter 25 Minuten. Wechselstromladen (AC) ist serienmäßig mit 11 kW möglich, optional gibt es ein 22-kW-Bordladegerät für schnelleres Laden zu Hause oder am Zielort.
Trotz seines Performance-Fokus ist der A390 für den Alltag gebaut: 532 Liter Kofferraumvolumen, Platz für fünf Personen und praktische Proportionen machen ihn ebenso alltagstauglich wie spannend.
Inspiriertes Design trifft auf seriennahe Technik
Das Serienmodell übernimmt direkt vom Konzeptfahrzeug A390_β aus dem Jahr 2024 die dreieckige LED-Signatur „Cosmic Dust“, die aerodynamische Formgebung und den integrierten Spoiler. Mit 4.615 mm Länge und nur 1.532 mm Höhe ist der A390 kompakt und selbstbewusst zugleich – kürzer und flacher als ein Tesla Model Y, aber genauso praktisch.
Ein Innenraum für Fahrbegeisterte
Das vom A290 inspirierte Lenkrad integriert eine OV-Taste (Overboost) und ein RCH-Rad zur Einstellung der Rekuperation.
Ein Devialet-Audiosystem mit 850 Watt und 13 Lautsprechern sorgt auf jeder Fahrt für raumfüllenden Klang.
Der neue Fahrmodus „Track“ schärft die Gasannahme und greift weniger stark in die Stabilitätskontrolle ein, wodurch das volle Leistungspotenzial des Fahrzeugs nutzbar wird.
A390-Prototypen wurden bei –40 °C im schwedischen Lappland getestet, um robuste Winterleistung und die Widerstandsfähigkeit des Antriebsstrangs sicherzustellen.
Der A390_β verkörpert den Alpine-Geist der Dualität – pure Fahrfreude gepaart mit Alltagseleganz. Das ist unsere Interpretation davon, wie sich ein A110 mit fünf Sitzen anfühlen sollte.
Marktstart und strategische Bedeutung
Der A390 ist Teil der Strategie „Dream Garage“, mit der Alpine bis 2030 eine komplett elektrische Modellpalette anstrebt. Nach dem Auslaufen des A110 im Jahr 2026 wird Alpine eine reine Elektromarke. Sieben Modelle sind geplant, den Anfang machen A290 und A390.
Quelle: Electric Cars Report